HAUS DER GHETTO KAMPFER

Programme des Zentrum für Humanistische Erziehung

Programme für Schüler:
Im Mittelpunkt des Zentrum für Humanistische Erziehung steht ein mehrteiliges Bildungsprogramm, das sich an Oberstufenschüler wendet.
 
Einführungsaktivitäten finden im Zentrum für Humanistische Erziehung und an Schulen statt und stehen allen interessierten Schülern offen. Ziel dieser Aktivität ist es, die Schüler mit dem Charakter des Bildungsprogrammes soweit vertraut zu machen, daß sie eine wirkliche Grundlage zur Entschiedung  für oder gegen ihre freiwillige Teilnahme an dem zweijährigen Programm haben.  
 
Im Grundseminar werden im ersten halben Jahr  in wöchentlichen Treffen verschiedene Aspekte der Geschichte des Holocausts erarbeitet und die daraus auftauchenden ethischen Dilemmata zur Sprache gebracht. Die Resourcen des Museums der Ghettokämpfer dienen mit  Ausstellungen, Filmen, Zeitzeugen, Bücherei und Archieven als reichhaltiger Fundus für Quellenmaterial. Im Basis Workshop wird beispielsweise untersucht, welche Phänomene gewalttätiges Verhalten fördern und wie dem entgegengewirkt werden kann.
 
Interkulturelle Aufbauseminare in gemischten Gruppen stehen allen Teilnehmern an den Grundseminaren offen. Sie ermöglichen während dreitägiger Intensivseminare in zwei aufeinander folgenden Schulferienzeiten das Knüpfen persönlicher Beziehungen zwischen Arabischen, Drusischen und Jüdischen Jugendlichen. Die Seminare zielen auf die Anwendung der historischen Erkenntnisse auf gegenwärtige soziale Themen. So konfrontieren die Teilnehmenden Fragen von Identität, Rassismus, Menschenrechtsverletzungen, Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten mit Fokus auf dem jüdisch-arabischen Konflikt. 
 
Absolventen  Programme:
Für Absolventen der interkulturellen Seminare gibt es im zweiten Jahr monatlich fortlaufende Gruppentreffen, durch welche sowohl die zwischen ihnen geknüpften Beziehungen erhalten und gefestigt werden als auch über die Bedeutung der allen gemeinsamen Bürgerschaft in der multikulturellen, binationalen Gesellschaft Israels diskutiert wird.
Zur Zeit verteilen sich die Teilnehmer auf vier mit unterschiedlichen Medien und Methoden arbeitende Neigungsgruppen (Drama, Musik, „Gender“ und Dialog), die jeweils von einer in diesem Bereich qualifizierten Mitarbeiter des ZHE begleitet werden.
 
Lehrerseminare:

 
Fortbildungen für Israelische Lehrer:
Wir vermitteln unseren humanistischen Ansatz der Holocaustvermittlung in Langzeitkursen, die  jüdischen und arabischen Lehrern aus allen pädagogischen Einrichtungen des Landes offen stehen und vom Erziehungsministerium als Fortbildung anerkannt sind. Die persönlichen und kollektiven Narrativen der Teilnehmer können hier in aller Gründlichkeit angeschaut werden. Diese Tiefenarbeit ermöglicht einen fruchtbaren Dialog über jüdisch-arabische Konfliktthemen zwischen Pädagogen aus verschiedenen Gruppen der israelischen Gesellschaft.
 
Internationale Seminare für Lehrer:
 
Wir bieten Seminare für Lehrer und Lehrerinnen aus allen Teilen der Welt an, die mit der Herausforderung der Vermittlung von Holocaust Erziehung in multikulturellen Gesellschaften konfrontiert sind. Das Programm wird jeweils auf die spezifische Gruppe zugeschnitten und zur Zeit in Englischer Sprache gehalten.

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