HAUS DER GHETTO KAMPFER

Zentrum für humanistische Erziehung


Das Zentrum für Humanistische Erziehung (ZHE) wurde 1995 auf dem Museumsgelände des Hauses der Ghettokämpfer gegründet und beschreitet seither neue Wege in der Vermittlung des Holocaustes. Seit seinem Arbeitsbeginn hat sich das Zentrum zu einer weltweit anerkannten pädagogischen Institution entwickelt, die bereits mit Tausenden von Schülern und Lehrern aus Israel und dem Ausland gearbeitet hat.

Das Zentrum bringt in jedem seiner Programme Pädagogen und Schüler von verschiedenen Religionen, Kulturen und Ethnien zusammen, die sich gemeinsam mit der Geschichte des Holocausts auseinandersetzen. Auf der Grundlage der durch diese Auseinandersetzung gewonnenen universalen Werte treten sie in den Dialog über aktuelle Formen von Diskriminierung und Rassismus.

Die Programme des ZHE basieren auf der Überzeugung, daß die Lehren, die wir aus dem Holocaust ziehen können, universal anwendbar sind und daß humanistische und demokratische Werte zu jeder Zeit und für alle Gesellschaften bedeutsam sind.
In der Auseinandersetzung mit dem Holocaust lernen Schüler und Lehrer diese Werte zu schätzen und auch die Notwendigkeit zu verstehen, gegen aktuelle Menschenrechtsverletzungen einzuschreiten. Den jungen israelischen Teilnehmern wird bewußt, wie gefährlich Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid Anderer für eine Zivilgesellschaft ist. 

Das Zentrum für Humanistische Erziehung wurde im Jahr 1999 als Anerkennung seiner innovativen Arbeit in der Dialogförderung zwischen den arabischen, drusischen und jüdischen Bürgern mit dem „PremierministerPreis für Toleranz und Verständigung “ ausgezeichnet. Im Jahr 2000 gewann es den „ParlamentsvorsitzendenPreis für Koexistenz“. 
 
"Den Holocaust zu studieren führt Menschen zusammen, baut Brücken zwischen Kulturen und hilft uns Klarheit über unser gemeinsames Erbe als Menschen dieser Welt zu gewinnen."

Raya Kalisman, ZHE Gründerin und Direktorin  
 

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