HAUS DER GHETTO KAMPFER
Claims Conference

Das Haus der Ghettokämpfer

    

 

 

 

Das Haus der Ghettokämpfer – im Gedenken an Itzhak Katzenelson erbaut und dem Erbe des jüdischen Widerstandes gewidmet – ist nicht nur das erste Holocaust-Museum der Welt überhaupt sondern auch einziartig darin, dass es von Holocaust-Überlebenden gegründete wurde. Seit seiner Gründung 1949 erzählt das Museum die Geschichte des Holocausts aus jüdischer Sicht und betont dabei die Tapferkeit, die spirituelle Stärke und das unglaubliche Vermögen der überlebenden Widerstandskämpfer,  nach dem Holocaust ihr Leben wieder neu aufzubauen und einen Staat in dem Land zu gründen, von dem sie geträumt hatten, dem Land Israel.

Das Haus der Ghettokämpfer gibt Zeugnis von der Vision seiner GründerInnen. Die Schrecken und den Schmerz der Vergangenheit mit sich tragend, ließen sie sich in Westgaliläa nieder um einen blühenden Kibbutz zu gründen – den Kibbutz der Ghettokaempfer- und eingebettet in ihr gemeinschaftliches Leben das Museum, das sie auch einfach "das Haus" nannten.
Ganz im Sinne dieser Vision bietet das Haus der Ghettokämpfer seinen BesucherInnen eine einzigartige Erfahrung, die über Trauer und Entsetzen hinausgeht und verwirklicht, was Antek Zukermans anlässlich des ersten nationalen Holocaust-Gedenktags, der in diesem Kibbutz begangen wurde, erklärte: "Wir kamen, um ein Zuhause voller Leben zu erbauen."
 
Seite an Seite mit dem Museum steht das "Zentrum für humanistische Erziehung", dessen Ziel es ist, seinen TeilnehmerInnen Wissen und Verständnis der Ereignisse während des Holocausts durch Dialog und gemeinsames Lernen näherzubringen. Das Zentrum veranstaltet interkulturelle Begegnungen, in denen intensive Diskussionen über die menschliche und universelle Bedeutung des Holocausts in und außerhalb der israelischen Gesellschaft geführt werden können.
 
1995 wurde das Yad LaYeled Kindergedenkmuseum im Anschluss an das Haus der Ghettokämpfer gegründet, um das Andenken an die jüdischen Kinder, die im Holocaust umgekommen sind, zu wahren. Das Ziel des Kindermusems ist es, jugendliche BesucherInnen mit der Welt der Kinder, die während des Holocausts lebten, vertraut zu machen und für sie einen Erfahrungsraum zu schaffen, der ihnen die Auseinandersetzung mit den Themen des Holocaustes in altersgerechten Weise ermöglicht.

 


 

 

Janusz Korczak‏
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